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Die Bürger- und Wählergemeinschaft Warnau BGW Die BGW - Bürger- und Wählergemeinschaft Warnau - wurde am 16. März 1955 als Wählergemeinschaft Warnau - WGW gegründet. Schon damals gehörten ihr Bürgerinnen und Bürger an, die in erster Linie Kommunalpolitik fernab der großen Politik in Bonn und Kiel zum Wohle der Gemeinschaft machen wollten. Daran hat sich bis heute, beinahe 50 Jahre später, nichts grundlegend geändert. Auch heute noch gibt es zwei wichtige Voraussetzungen für ein Engagement in der BGW: Jedes Mitglied muß in Warnau seinen ersten Wohnsitz haben oder (nach der letzten Satzungsänderung) hier arbeiten. Und kein Mitglied darf gleichzeitig einem Ortsverein einer politischen Partei angehören. So sichern sich die Wählergemeinschaft und ihre Mitglieder ihre politische Unabhängigkeit. Im Jahre 1978 stellten erstmals in der Geschichte der Warnauer Kommunalpolitik die SPD und die CDU eigene Listenkandidaten für die Kommunalwahl auf. Acht Jahre später sollte der langjährige Bürgermeister Karl Sieck vom Spitzenkandidaten der SPD, dem noch heute amtierenden Bürgermeister Günther Danklefsen, abgelöst werden. Im August 1984 kam es wegen der Unzufriedenheit einiger Bürger zur Gründung einer weiteren Wählergemeinschaft, der Bürgergemeinschaft Warnau (BGW) unter dem Vorsitz von Hans-Jürgen Schmidt. Die Wählergemeinschaft Warnau WGW, welche sich zwischenzeitlich auch Wählervereinigung Warnau (WVW) nannte, existierte unter der Führung des langjährigen Vorsitzenden Rudolf Maaß (später übernahm dieses Amt Werner Morszeck) weiterhin. Die Zersplitterung des bürgerlichen Lagers daneben gab es auch noch die CDU führte bei der Kommunalwahl im März 1986 zu einem Wahlsieg der SPD, die genau so viel Gemeindevertreter in den Gemeinderat entsenden konnte wie WGW, BGW und CDU zusammen. Am 19. April 1988 beschlossen die Mitglieder der WGW und der BGW die Vereinigung beider Wählergemeinschaften. Seitdem gibt es die Bürger- und Wählergemeinschaft Warnau BWGW in der heutigen Form. Allerdings dominierte die SPD die Gemeindevertretung in dieser Zeit, sie konnte bei der Kommunalwahl im März 1990 erneut 5 Sitze gewinnen, die BWGW und die CDU nur je 2 Sitze. Schon früh legte die BWGW einen wichtigen Schwerpunkt in der Seniorenarbeit. So finden auch heute noch einmal im Monat die Spiel- und Klönnachmittage für die reifere Jugend statt, ferner wird einmal jährlich einen Seniorenfahrt angeboten. Daneben existiert seit 1987 die Schießsportgruppe der BGW, welche sich jeweils am letzten Montag im Monat in Leckerhölken trifft. Weitere Aktivitäten der Wählergemeinschaft sind die Frühjahrs- und Herbstwanderungen, der Preisskat- und Knobelabend jedes Jahr Anfang November und natürlich die Unterstützung aller kulturellen und sozialen Einrichtungen im Dorf. Im Jahre 1992 gab es einen Generationswechsel, Jürgen Doose wurde Vorsitzender der BWGW. Im März 1994 errang die BWGW bei der Kommunalwahl einen historischen Sieg. Wir konnten die Anzahl unserer Sitze von zwei auf vier verdoppeln und somit mit der SPD gleichziehen. Es gab jedoch damals auch auf ausdrücklichen Wunsch der BWGW keinen Wechsel im Bürgermeisteramt. Hier zahlte sich die Bereitschaft zu Kooperation und Zusammenarbeit aus, die seit vielen Jahren in unserer Gemeinde besteht. Bei der Kommunalwahl 1998 gab es für die BWGW eine empfindliche Schlappe. Angetreten waren wir mit dem Ziel, wenigstens vier Sitze in der Gemeindevertretung zu erobern. Auf Platz vier unserer Liste war damals der ehemalige Spitzenkandidat der CDU Gerhard Sieck. Es wurde nichts daraus....... Mit der Kommunalwahl 2003 erfolgte ein großer Generationenwechsel. Jürgen Doose kandidierte nach 37 Jahren ununterbrochener Gemeindearbeit nicht mehr, und auch die beiden anderen Gemeindevertreter der BWGW Hilde Maaß und Helmut Gronert gehören der Gemeindevertretung nun nicht mehr an. Seitdem wird die BWGW von Karl Oberem (Strategieausschuß, Landschaftsplan, 2. stv. Bürgermeister), Georg Riecken (Strategieausschuß), Michael Nickel (Projektausschuß) und Petra Monreal-Bartholdy (Projektausschuß) im Gemeinderat vertreten. Mit dem Generationenwechsel wurde auch beschlossen, daß ein W in der BWGW wegfällt. Seitdem heißen wir zwar immer noch Bürger- und Wählergemeinschaft Warnau, kürzen uns aber nur noch mit BGW ab. Wähler sind wir nämlich nur alle 5 Jahre, Bürger hingegen zu jeder Zeit ! Und unser kommunalpolitisches Engagement sollte sich nicht darauf beschränken, einmal in fünf Jahren einen Wahlschein auszufüllen..... V.i.S.d.P. Karl Th. Oberem, Neuenbrooker Weg 11, 24250 Warnau, Tel. 04302 - 9172 |